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Ob Süßer oder Bitzler – gesund ist der neue Wein aus der Pfalz allemal

2005/09/01 15:04
Pressemeldung von:
Zum-Wohl-die-pfalz.de

Am 24. August war es diesmal so weit: Bei sonnigem Wetter hat in der Pfalz im Weingut Diehlenhof in Landau-Mörzheim ganz offiziell die Lese der frühreifen Sorten für neuen Wein und Federweißen begonnen. Geerntet wurden Ortega-Trauben, die bereits beachtliche 76 Grad auf die Oechslewaage brachten. Mit dem Pfälzer Federweißen, der jetzt schon an vielen Stellen entlang der Deutschen Weinstraße angeboten wird, schäumt erstmals der neue Jahrgang im Glas. Neuer Wein ist sicher die neutralste Bezeichnung für ein Produkt, das das trinkende Volk “Sauser”, “Düser”, “Rauscher” oder
“Bitzler” nennt – je nachdem, welche Erfahrungen man gemacht hat und in welchen Stadium man ihn trinkt.

Die einen lieben ihn süß, gleichsam frisch von der Kelter, wenn er noch Traubensaft ist und die Gärung den Geschmack kaum verändert hat. Andere verschmähen den Most in diesem Frühstadium und warten, bis er zu gären anfängt. Dann ist es oft eine Sache von Stunden, bis er den Höhepunkt des individuellen Geschmacks erreicht hat. Wenn der Traubenzucker schon fast vergoren ist, also kurz nach der ersten Gärung, färbt er sich weißlich. Er brotzelt nur noch leicht und beginnt schon etwas herb zu schmecken. Es gibt Federweißen-Trinker, die ihn genau in diesem Zustand am liebsten mögen. Die meisten aber bevorzugen ein Zwischenstadium, was dazu führt, dass in vielen Haushalten im Herbst ein systematisches Experimentieren mit frischem und vergorenem Stoff beginnt.


Gesund ist der Verzehr von Federweißem allemal, besitzt der junge Wein doch einen hohen Vitamingehalt und Bioelemente der Hefe, die zu den wichtigen Vitaminsynthetisierern zählen. Vor allem die Vitamine B1, B2 und B6 lassen sich im Federweißen in größeren Mengen nachweisen. Außerdem betonen Wissenschaftler, dass die Hefezellen nicht im Magen absterben, sondern noch im Darm entschlackend wirken. Über die verdauungsfördernde Wirkung des Neuen gibt es ja hinreichend einschlägige Berichte.

Wenn Sie neugierig auf den schäumenden Vorboten des Weinjahrgangs geworden sind, schicken wir Ihnen gerne eine Liste mit Adressen von Weingütern und Genossenschaften zu, die sich auf die Produktion des Federweißen spezialisiert haben. Bitte wenden Sie sich an info@zum-wohl-die-pfalz.de.

Freuen können sich schon jetzt die Liebhaber des Endprodukts, des vergorenen Weins: Denn die Pfälzer Weinexperten sind sich einig, dass bei einem Altweibersommer und goldenen Oktober der Weinjahrgang 2005 vermutlich die Noten „gut“ oder sogar „sehr gut“ erhalten wird. Genaues zum neuen Jahrgang können wir Ihnen Ende November mitteilen.


Kontakt:
web: http://www.zum-wohl-die-pfalz.de
email: keine Angabe

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