Herzschutz mit der Kraft der Trauben
2005/11/09 05:21
Pressemeldung von:
mdr.de
Mit Franziska Rubin unterwegs MDR FERNSEHEN
Datum Sendezeit VPS So, 06.11. 12:45 Uhr 12:45 Uhr
Es wäre sicherlich verblüffend, wenn der Apotheker statt des gewünschten Aspirins zwei Gläser guten Rotweins nach dem Essen empfiehlt. Trotzdem hätte der Mann recht. Rotwein hat die gleiche blutverdünnende Wirkung wie Aspirin. Aber Wein kann noch mehr. Der sekundäre Pflanzenstoff Polyphenol steckt zu 60 Prozent in den Kernen der Weintrauben und zu 20 Prozent in den Schalen. Durch ihn wird die Widerstandsfähigkeit der Kapillargefäße größer. Öl aus Traubenkernen ist
Datum Sendezeit VPS So, 06.11. 12:45 Uhr 12:45 Uhr
Es wäre sicherlich verblüffend, wenn der Apotheker statt des gewünschten Aspirins zwei Gläser guten Rotweins nach dem Essen empfiehlt. Trotzdem hätte der Mann recht. Rotwein hat die gleiche blutverdünnende Wirkung wie Aspirin. Aber Wein kann noch mehr. Der sekundäre Pflanzenstoff Polyphenol steckt zu 60 Prozent in den Kernen der Weintrauben und zu 20 Prozent in den Schalen. Durch ihn wird die Widerstandsfähigkeit der Kapillargefäße größer. Öl aus Traubenkernen ist
also nicht nur eine Delikatesse, sondern wirkt wie ein Medikament. Moderater Weingenuss wirkt auch positiv auf das Gleichgewicht des Cholesterins. Das herzschutzwirksame "gute" Cholesterin nimmt zu und das "schlechte", das den Herzinfarkt fördert, wird gesenkt.
Auch gut bekannt ist die zellschützende Wirkung des Weines. Die besteht allerdings nur bei mäßigem Konsum (zwei Gläser pro Mahlzeit), da jeder übermäßige Alkoholgenuss selbst freie Radikale entstehen lässt. Wein in Maßen getrunken ist gut für die Gesundheit. Das wusste schon Hippokrates. Wein hat noch viele verblüffende Eigenschaften: Wird zum Beispiel verunreinigtes Wasser zu 50 Prozent mit Rotwein gemischt, so kann man es bedenkenlos trinken. Er regt die Verdauung an und kann sogar beim Abnehmen helfen. Was ist nun Wein? Genussmittel, Nahrungsmittel oder eine Art Arznei? Dr. Franziska Rubin ist mit
Auch gut bekannt ist die zellschützende Wirkung des Weines. Die besteht allerdings nur bei mäßigem Konsum (zwei Gläser pro Mahlzeit), da jeder übermäßige Alkoholgenuss selbst freie Radikale entstehen lässt. Wein in Maßen getrunken ist gut für die Gesundheit. Das wusste schon Hippokrates. Wein hat noch viele verblüffende Eigenschaften: Wird zum Beispiel verunreinigtes Wasser zu 50 Prozent mit Rotwein gemischt, so kann man es bedenkenlos trinken. Er regt die Verdauung an und kann sogar beim Abnehmen helfen. Was ist nun Wein? Genussmittel, Nahrungsmittel oder eine Art Arznei? Dr. Franziska Rubin ist mit
Experten direkt vor Ort - im Weinanbaugebiet Saale/Unstrut - verabredet.
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