Österreichischer Weinbau unter Druck
2005/09/23 15:39
Pressemeldung von:
wienweb.at
Obwohl der verregnete Sommer dem heimischen Wein nicht geschadet hat, gerät die österreichische Weinwirtschaft zunehmend unter Druck. Vor allem im Bezug auf den Export sieht Josef Pleil, Präsident des österreichischen Weinbauverbandes, einiges auf die Weinbauern zukommen.
Die gewaltigen Überschüsse, die Europa allein bei der letzten Weinlese 2004 angesammelt hat, machen es den heimischen Winzern zunehmend schwerer, ihre Produkte auch jenseits der Landesgrenzen an die Weintrinker zu bringen.
Da aber die heimische Produktion zu knapp drei Viertel in Österreich
Die gewaltigen Überschüsse, die Europa allein bei der letzten Weinlese 2004 angesammelt hat, machen es den heimischen Winzern zunehmend schwerer, ihre Produkte auch jenseits der Landesgrenzen an die Weintrinker zu bringen.
Da aber die heimische Produktion zu knapp drei Viertel in Österreich
getrunken ist das Problem vordergründig nicht so gravierend. Doch drückt diese Situation auf die Preise. Zwar werde heuer mit 2,3 bis 2,5 Millionen Hektoliter weniger Wein geerntet als im Vorjahr, allersings bei durchwegs hoher Qualität. Aber auch für edle Tropfen gilt laut Michael Thurner, Geschäftsführer der Österreichischen Weinmarketing- gesellschaft (ÖWM): "Der Weinboom ist vorbei." (gewi)
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