Die Asphaltwüste wird zur Weinlaube
2005/11/05 09:50
Pressemeldung von:
fraenkischer-tag.de
In Ziegelanger nimmt die Umgestaltung der „guten Stube“ Gestalt an – Auch die Vereine helfen mit
ZIEGELANGER. Der Weinort Ziegelanger präsentierte sich bislang wenig einladend. Insbesondere der zentrale Dorfplatz an der Kirche war alles andere als eine Visitenkarte. Das soll sich jetzt ändern.
von Günter Flegel
Rund 650 000 Euro investiert die Stadt in ein ehrgeiziges Projekt: Die Asphaltwüste verwandelt sich in eine Weinlaube. Der Bürgermeister Christoph Winkler ist angetan von dem Baufortschritt, als er mit dem FT die Baustelle besucht.
ZIEGELANGER. Der Weinort Ziegelanger präsentierte sich bislang wenig einladend. Insbesondere der zentrale Dorfplatz an der Kirche war alles andere als eine Visitenkarte. Das soll sich jetzt ändern.
von Günter Flegel
Rund 650 000 Euro investiert die Stadt in ein ehrgeiziges Projekt: Die Asphaltwüste verwandelt sich in eine Weinlaube. Der Bürgermeister Christoph Winkler ist angetan von dem Baufortschritt, als er mit dem FT die Baustelle besucht.
„Was, so weit sind die schon“, freut er sich; an allen Ecken wird gewerkelt: Auf dem Dach des Feuerwehrhauses sind die Zimmerleute zu Gange, der Schreiner baut die neuen Fenster ein, mit der Fassaden-Isolierung wurde schon begonnen.
Im sanften Schwung
Nach der Verlegung der Kanalrohre nimmt jetzt auch die Straße von der Bundesstraße Richtung Weinberge ihre neue Gestalt an. Die Einfahrt wird schmäler, die Straße im leichten Schwung weiter geführt. Überall soll Begrünung künftig für schattige Plätzchen sorgen, am Weinhaus Zimmermann entsteht Platz für ein paar Sitzbänke im Freien.
Den Anblick prägen werden künftig die Weinlauben: Ein beranktes Tor soll direkt am Weinhaus Zimmermann den Eingang in die „gute Stube“ des Dorfes markieren, und ein regelrechter Weingarten, eingegrenzt von einer Sandsteinmauer, entsteht auf der bisherigen
Im sanften Schwung
Nach der Verlegung der Kanalrohre nimmt jetzt auch die Straße von der Bundesstraße Richtung Weinberge ihre neue Gestalt an. Die Einfahrt wird schmäler, die Straße im leichten Schwung weiter geführt. Überall soll Begrünung künftig für schattige Plätzchen sorgen, am Weinhaus Zimmermann entsteht Platz für ein paar Sitzbänke im Freien.
Den Anblick prägen werden künftig die Weinlauben: Ein beranktes Tor soll direkt am Weinhaus Zimmermann den Eingang in die „gute Stube“ des Dorfes markieren, und ein regelrechter Weingarten, eingegrenzt von einer Sandsteinmauer, entsteht auf der bisherigen
Brachfläche neben dem Feuerwehrhaus.
Die Parkplätze, bis jetzt weitgehend willkürlich verteilt, werden deutlich markiert, verschwinden hauptsächlich hinter der Kirche und machen den Platz frei für eine weitere gestalterische Besonderheit: Der bislang durchgehend verrohrte Bach, der neben der alten Steige im Untergrund verschwindet, verlässt künftig hinter dem Feuerwehrhaus für eine Strecke von rund 50 Metern sein „Gefängnis“; er wird freigelegt. Mit einer Quellenfassung und einem Trinkbrunnen will die Stadt dafür sorgen, „dass hier immer ein bisschen das Wasser plätschert“, sagt der Bürgermeister. Wasser und Weindorf ergänzen sich hier perfekt. Durst leiden muss in Ziegelanger keiner.
Das Dorferneuerungsprojekt in Ziegelanger ist eine große Gemeinschaftsleistung. Die Vereine helfen insbesondere beim Feuerwehrhaus mit, das als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft durch den Um- und Ausbau erheblich aufgewertet wird. Weil die Richtlinien für die Zuschüsse bei der Dorferneuerung geändert wurden, wird die Eigenleistung auch bei der Förderung anerkannt. Insgesamt kann die Stadt mit einem Zuschusssatz von knapp über 50 Prozent rechnen.
Ehrgeizig ist auch der Zeitplan. Bis zum Winter, so sagt Winkler, soll auf jeden Fall „die Straße zu sein“. Er geht davon aus, dass bei günstiger Witterung der Großteil der zeitraubenden Pflasterarbeiten abgeschlossen werden kann. Nächstes Jahr folgen der „Feinschliff“ und die Begrünung und dann eine „richtig große Feier“.
Die Parkplätze, bis jetzt weitgehend willkürlich verteilt, werden deutlich markiert, verschwinden hauptsächlich hinter der Kirche und machen den Platz frei für eine weitere gestalterische Besonderheit: Der bislang durchgehend verrohrte Bach, der neben der alten Steige im Untergrund verschwindet, verlässt künftig hinter dem Feuerwehrhaus für eine Strecke von rund 50 Metern sein „Gefängnis“; er wird freigelegt. Mit einer Quellenfassung und einem Trinkbrunnen will die Stadt dafür sorgen, „dass hier immer ein bisschen das Wasser plätschert“, sagt der Bürgermeister. Wasser und Weindorf ergänzen sich hier perfekt. Durst leiden muss in Ziegelanger keiner.
Das Dorferneuerungsprojekt in Ziegelanger ist eine große Gemeinschaftsleistung. Die Vereine helfen insbesondere beim Feuerwehrhaus mit, das als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft durch den Um- und Ausbau erheblich aufgewertet wird. Weil die Richtlinien für die Zuschüsse bei der Dorferneuerung geändert wurden, wird die Eigenleistung auch bei der Förderung anerkannt. Insgesamt kann die Stadt mit einem Zuschusssatz von knapp über 50 Prozent rechnen.
Ehrgeizig ist auch der Zeitplan. Bis zum Winter, so sagt Winkler, soll auf jeden Fall „die Straße zu sein“. Er geht davon aus, dass bei günstiger Witterung der Großteil der zeitraubenden Pflasterarbeiten abgeschlossen werden kann. Nächstes Jahr folgen der „Feinschliff“ und die Begrünung und dann eine „richtig große Feier“.
Kontakt:
web:
http://www.fraenkischer-tag.de/nachrichten/index.php?MappeCID=g51dowbrozcd4qa39e7ii&Hierarchie=jg7xsen2utvx9aqzgt$9x&Seite=Lokales&SeiteSub=Hassberge
email: keine Angabe
Falls der Inhalt dieses Artikels gegen bestehendes Urheberrecht verstößt, so bitten
wir um einen Hinweis an info@weinportal24.info
und der Artikel wird umgehend entfernt.