Deutsch-französischer Wandertag
2005/10/02 17:29
Pressemeldung von:
baden online
Wanderfreunde Lauf führten ihre Gäste aus Xertigny in den schönen Kaiserstuhl nach Sasbach
Fest im Programm des Partnerschaftskomitees Lauf/Xertigny ist seit zwei Jahren zur Intensivierung der Beziehungen eine gemeinsame Wanderung etwa auf halber Strecke beider Gemeinden. In diesem Jahr führten die Laufer ihre französischen Freunde nach Sasbach am Kaiserstuhl.
Lauf/Sasbach am Kaiserstuhl. Von den Wanderfreunden Lauf hatte Roland Neukamm Kontakte zu den Wanderfreunden in Sasbach geknüpft, die für die deutsch-französischen Gäste am Sonntag ein wunderschönes
Fest im Programm des Partnerschaftskomitees Lauf/Xertigny ist seit zwei Jahren zur Intensivierung der Beziehungen eine gemeinsame Wanderung etwa auf halber Strecke beider Gemeinden. In diesem Jahr führten die Laufer ihre französischen Freunde nach Sasbach am Kaiserstuhl.
Lauf/Sasbach am Kaiserstuhl. Von den Wanderfreunden Lauf hatte Roland Neukamm Kontakte zu den Wanderfreunden in Sasbach geknüpft, die für die deutsch-französischen Gäste am Sonntag ein wunderschönes
Tagesprogramm organisierten. Ein fünfköpfiges Empfangskomitee der Kaiserstühler sorgte für eine tolle Begrüßung an den Ufern des Rheins und stellte die 1700 Einwohner zählende Gemeinde vor.
Von der Entstehung des Kaiserstuhls aufgrund vulkanischer Tätigkeiten vor 13 Millionen Jahren über die einstige Kulturlandschaft bis zur heutigen Weinbaugemeinde Sasbach erfuhren die knapp 50 Gäste aus Lauf und Xertigny. Unter fachkundiger Führung wurde dann der Kaiserstuhl über den wissenschaftlichen Lehrpfad am Limberg erklommen. Unter dem Motto »Vulkan, Wein, Wald, Wasser und Geschichte« erhielten die Wanderer einen tiefen Einblick in die naturräumlichen und kulturgeschichtlichen Entwicklungen am Oberrhein.
Am Gipfelkreuz des Kaiserstuhls genoss man einen herrlichen Ausblick auf Rhein, Reben, Obstgärten, Schwarzwald und Vogesen und mancher Xertignyaner meinte am fernen
Von der Entstehung des Kaiserstuhls aufgrund vulkanischer Tätigkeiten vor 13 Millionen Jahren über die einstige Kulturlandschaft bis zur heutigen Weinbaugemeinde Sasbach erfuhren die knapp 50 Gäste aus Lauf und Xertigny. Unter fachkundiger Führung wurde dann der Kaiserstuhl über den wissenschaftlichen Lehrpfad am Limberg erklommen. Unter dem Motto »Vulkan, Wein, Wald, Wasser und Geschichte« erhielten die Wanderer einen tiefen Einblick in die naturräumlichen und kulturgeschichtlichen Entwicklungen am Oberrhein.
Am Gipfelkreuz des Kaiserstuhls genoss man einen herrlichen Ausblick auf Rhein, Reben, Obstgärten, Schwarzwald und Vogesen und mancher Xertignyaner meinte am fernen
Horizont gen Westen die Heimatgemeinde Xertigny erblicken zu können. Vorbei ging es an der mittelalterlichen Burgruine Limburg, in der einst König Rudolf von Habsburg geboren worden sein soll.
Eine idyllische Tour
Man bewunderte auch Reste einer karolingischen Rundburg aus dem 7. Jahrhundert. Die idyllische Tour führte weiter durch die einmalige Rebenlandschaft, wo den Gästen die Sasbacher Weinbauwirtschaft näher gebracht wurde. Insbesondere die »Rote Halde« mit Böden aus schwerem, dunklen Vulkanverwitterungsgestein, teils sehr kalkhaltig und teils mit lehmiger toniger Lößauflage, lernten die Gäste kennen. Dort wachsen vorwiegend edle Spätburgunder Rotweine neben Weißem und Grauem Burgunder. Der die Gruppe begleitende stellvertretende Bürgermeister Langenbacher von Sasbach berichtete von seiner Tochter, der Badischen Weinkönigin Sabine Langenbacher, die demnächst für die Wahl der Deutschen Weinkönigin antreten wird.
Mitten in den Reben gab es zur Mittagszeit ein herrliches Picknick mit Weinverköstigung. Gemeinsam sang man fröhliche Weinlieder. Am Nachmittag ging es weiter zur Wallfahrtskapelle mit gewaltiger historischer Geschichte, die auf dem Litzelberg, inmitten der Sasbacher Reben thront.
Den Abschluss der herrlichen und fröhlichen Wanderung bildete eine Kellerbesichtigung mit anschließender Weinprobe in der Winzergenossenschaft Sasbach, wo alle am Vormittag besichtigten Rebsorten als köstliche Tropfen genossen werden konnten. Mit wunderschönen Eindrücken vom Kaiserstuhl ließ man den deutsch-französischen Wandertag ausklingen
Eine idyllische Tour
Man bewunderte auch Reste einer karolingischen Rundburg aus dem 7. Jahrhundert. Die idyllische Tour führte weiter durch die einmalige Rebenlandschaft, wo den Gästen die Sasbacher Weinbauwirtschaft näher gebracht wurde. Insbesondere die »Rote Halde« mit Böden aus schwerem, dunklen Vulkanverwitterungsgestein, teils sehr kalkhaltig und teils mit lehmiger toniger Lößauflage, lernten die Gäste kennen. Dort wachsen vorwiegend edle Spätburgunder Rotweine neben Weißem und Grauem Burgunder. Der die Gruppe begleitende stellvertretende Bürgermeister Langenbacher von Sasbach berichtete von seiner Tochter, der Badischen Weinkönigin Sabine Langenbacher, die demnächst für die Wahl der Deutschen Weinkönigin antreten wird.
Mitten in den Reben gab es zur Mittagszeit ein herrliches Picknick mit Weinverköstigung. Gemeinsam sang man fröhliche Weinlieder. Am Nachmittag ging es weiter zur Wallfahrtskapelle mit gewaltiger historischer Geschichte, die auf dem Litzelberg, inmitten der Sasbacher Reben thront.
Den Abschluss der herrlichen und fröhlichen Wanderung bildete eine Kellerbesichtigung mit anschließender Weinprobe in der Winzergenossenschaft Sasbach, wo alle am Vormittag besichtigten Rebsorten als köstliche Tropfen genossen werden konnten. Mit wunderschönen Eindrücken vom Kaiserstuhl ließ man den deutsch-französischen Wandertag ausklingen
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