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Durbach zeigt sich von der goldenen Seite

2005/09/13 19:19
Pressemeldung von:
Baden online

Der 12. Durbacher Weintag litt gestern nur anfänglich unter dem Regenwetter / Acht Weinbaubetriebe zeigten, was sie haben

Vom anfänglichen Dauerregen ließen sich gestern die fast tausend Besucher des 12. Durbacher Weintags, bei dem sich acht Weinbaubetriebe präsentierten, nicht beirren. Gute Resonanz fanden auch Gourmet-Menü und Weinhock am Samstag.
Von: Volker Gegg

Durbach. Dass es bereits zur Eröffnung des Durbacher Weintages so stark regnete, daran konnte sich WG-Vorstandsvorsitzender Georg Gmeiner nicht erinnern, »nein, das war in den letzten zwölf
Jahren nicht so«. Aber die eingefleischten Weinfreunde ließen am gestrigen Sonntag die acht beteiligten Weinbaubetriebe beim 12. Durbacher Weintag nicht im Stich. Jedenfalls wurde eines bald klar: Ein trockenes Plätzchen war bald Mangelware.
Trotz anfänglichen Dauerregens, der sich erst gegen 14 Uhr verzog, war der Weintag wieder ein voller Erfolg. Annähernd tausend Besucher ließen sich in den einzelnen Betrieben nicht nur in die Geheimnisse des Weinanbaus einführen, sondern genossen die edlen Tropfen und die kulinarischen Genüsse.
Die Betriebe präsentierten sich von ihrer besten Seite, öffneten Keller und Küche, um die Gäste zu verwöhnen, aber auch um sie zu informieren. »Die Besucher fragen immer gezielter nach den einzelnen Weinsorten, wie viel Alkohol der Wein hat und zu welchem Essen er passt«, erklärte Franz Schwörer, Kellermeister des Weinguts Graf Wolff
Metternich.
Traditionell wurde der Weintag im Winzersaal des Durbacher WG durch Bürgermeister Toni Vetrano, Dur-
bachs Weinprinzessin Adrienne Streif und vom Vorsitzenden der Winzergenossenschaft, Georg Gmeiner, eröffnet. Zum ersten Mal durften die Besucher der WG die von Werner Halley neu gestalteten Weinetiketten zur Edition »Vier Jahreszeiten« begutachten. Neben einer Modeschau zum Thema »Wein und Mode« konnten sich die Besucher auch über neue Kühlmöglichkeiten für Weinflaschen informieren.
Natürlich gehörten in jedem Betrieb Kellerführungen zum Programm, aber auch die eigentliche Weinverkostung kam nirgends zu kurz. Vor dem Regen flüchtete sich um die Mittagszeit eine 30-köpfige Gruppe der Feierwehr in die Weinstube von Schloss Staufenberg. Dicht gedrängt saßen hier die Besucher im Trockenen, genau so wie im Weingut von Andreas Männle im Heimbach. Beim »Bienengarten-Männle« war, wie jedes Jahr, jede Menge los. Für Alfred Männle ist dieser Tag auch gleichzeitig das Hoffest. Nicht nur eine Oldtimer-Ausstellung war bei Männle zu bestaunen, auch eine große Bastelecke gab es und Brot backen für Jedermann.
Wein und Kunst
Eine mit Besuchern gut gefüllte Probierstube konnte auch Winzer Hubert Vollmer vom gleichnamigen Weingut vorweisen. Gleich nebenan auf dem Weingut von Alfred Huber baute trotz wieder einsetzenden Regens der Mandolinen- und Gitarrenverein Zell-Weierbach für ein kleines Konzert auf. »Das gehört doch einfach dazu«, fand Alfred Huber. Auch im Weingut-Weinhaus Schwörer war jede Menge los, genau so wie im Innenhof des Metternich’schen Weinguts. Dort gab es zusätzlich noch eine kleine Kunstausstellung im Herrenhaus des Schlosses zu bestaunen.
Ein kleines Paradies für Kinder hatte Franz-Michael von Neveu auf seinem Weingut aufgebaut. Aber nicht nur die Kleinen hatten auf dem Adelsgut ihren Spass, auch die Großen bei zünftigem Vesper und den Gutsweinen. Als nachmittags der Regen aufgehört hatte, nahm auch der Besuchsandrang in den einzelnen Gütern zu. Bis in den Abend hinein wurde kräftig gefeiert.


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