Spitzenweine vom Kaiserstuhl
2005/10/02 17:54
Pressemeldung von:
shn.ch
Franz W. Schmidt nimmt morgen Sonntag in Hallau als Ehrengast am Geburtstagsfest des Schaffhauser Blauburgunderlandes teil.
von Walter Joos
Am vierten offiziellen Geburtstag des Schaffhauser Blauburgunderlandes werden nicht nur einheimische Weine degustiert. Franz W. Schmidt stellt den geladenen Gästen morgen Sonntag im Hallauer «Wiigarte» zur Abwechslung auch einige gute Tropfen aus dem Herzen des Kaiserstuhls vor. Das Gebiet des längst erloschenen Vulkans erhebt sich wie eine Insel aus der vom Schwarzwald und den Vogesen eingerahmten Oberrheinebene. Die sanften
von Walter Joos
Am vierten offiziellen Geburtstag des Schaffhauser Blauburgunderlandes werden nicht nur einheimische Weine degustiert. Franz W. Schmidt stellt den geladenen Gästen morgen Sonntag im Hallauer «Wiigarte» zur Abwechslung auch einige gute Tropfen aus dem Herzen des Kaiserstuhls vor. Das Gebiet des längst erloschenen Vulkans erhebt sich wie eine Insel aus der vom Schwarzwald und den Vogesen eingerahmten Oberrheinebene. Die sanften
Hügel gehören zur sonnenreichsten und wärmsten Gegend der Bundesrepublik Deutschland. Aus diesem Grund erstaunt es nicht, dass sich die Weinrebe hier zu Hause fühlt. Der am Kaiserstuhl gewonnene und gekelterte Rebensaft machte in jüngster Vergangenheit weit über sein angestammtes Einzugsgebiet von sich reden.
Streben nach hoher Qualität
An der jüngsten «Mondial du Pinot Noir» - der international renommierte Wettbewerb für Blauburgunderweine findet jeweils im Vorfeld der Ausstellung «Vinea» in Sierre statt - kamen mit dem Wasenweiler Spätburgunder «Kreuzhalde» und dem Sasbacher Spätburgunder «Rote Halde» gleich zwei Spitzenweine vom Kaiserstuhl zu höchsten Ehren (SN vom 7. September). Werner Giener, Kellermeister der Winzergenossenschaft Wasenweiler, führt seinen Erfolg auf die gute Lage der zwischen Freiburg und Breisach gelegegenen Rebberge sowie
Streben nach hoher Qualität
An der jüngsten «Mondial du Pinot Noir» - der international renommierte Wettbewerb für Blauburgunderweine findet jeweils im Vorfeld der Ausstellung «Vinea» in Sierre statt - kamen mit dem Wasenweiler Spätburgunder «Kreuzhalde» und dem Sasbacher Spätburgunder «Rote Halde» gleich zwei Spitzenweine vom Kaiserstuhl zu höchsten Ehren (SN vom 7. September). Werner Giener, Kellermeister der Winzergenossenschaft Wasenweiler, führt seinen Erfolg auf die gute Lage der zwischen Freiburg und Breisach gelegegenen Rebberge sowie
auf das stete Streben nach hoher Qualität bei der Produktion zurück. Für die auf anspruchvolle Kunden ausgerichteten Weine werden in Wasenweiler nur gerade 300 Gramm pro Quadratmeter geerntet. Das entspricht weniger als der Hälfte der in der Regel in unserer Region gewonnenen Mengen. Die der Genossenschaft angeschlossenen Win-zer unterstehen zudem strengen Kontrollen. «Nur bestes Traubengut lässt sich im Keller zu einem wirklich guten Tropfen ausbauen», erklärt Werner Giener stolz.
Optimaler Untergrund
Rolf Eberenz ist ebenfalls äusserst erfreut über das im Wallis erzielte Ergebnis. Nach Ansicht des Geschäftsführers der Winzergenossenschaft Sasbach bietet vor allem der von vulkanischem Gestein und fruchtbaren Lössschichten geprägte Boden ein optimales «Terroir» für aussergewöhnliche Weine. Wie ein vor einigen Wochen durchgeführter Augenschein durch eine Delegation aus Schaffhausen am Kaiserstuhl zeigte, verfügen die badischen Weinmacher aber auch über modernste Produktionsanlagen. «Wir haben in den letzten Jahren viel in die Verbesserung der Qualität investiert», bestätigte auch Franz W. Schmidt bei unserem Besuch in Oberrotweil. Der sympathische Winzer bringt morgen Sonntag eine Kostpropbe seiner besten Weine nach Hallau.
Scheuklappen eliminieren
«Wir wollen mit der Präsentation von Produkten aus anderen Regionen ganz bewusst die Scheuklappen eliminieren», erklärt Beat Hedinger, Geschäftsführer des einheimischen Branchenverbands, den Auftritt von Franz W. Schmidt beim Empfang der Gäste im Hallauer «Wiigarte». Bereits im letzten Jahr bot der einheimische Branchenverband in Hallau eine Gelegenheit zum Quervergleich mit Blauburgunderweinen aus dem Südtirol.
Bild Beate Wiedemann
Franz W. Schmidt: Der Vertreter des Weingutes Bercher-Schmidt aus Oberrotweil am Kaiserstuhl kommt morgen nach Hallau.
lDas «Schaffhauser Blauburgunderland» - die heute offizielle Herkunftsbezeichnung für die einheimischen Weine - wurde am 20. September 2002 in Hallau aus der Taufe gehoben.
lHallau ist der offizielle Hauptort des Blauburgunderlandes. Der Hallauer Herbstumzug zählt zudem traditionsgemäss zu den Höhepunkten der Herbstfeste im Klettgau.
lDer Branchenverband «Schaffhauser Wein» lädt jedes Jahr eine stattliche Zahl von Gästen zum Geburtstag des Schaffhauser Blauburgunderlandes ins Festzelt im Hallauer «Wiigarte» ein.
l Um dem Gästen einen Quervergleich zu Weinen aus anderen Regionen zu ermöglichen, wird jedes Jahr ein Vertreter aus einem anderen Blauburgunderland eingeladen.
Optimaler Untergrund
Rolf Eberenz ist ebenfalls äusserst erfreut über das im Wallis erzielte Ergebnis. Nach Ansicht des Geschäftsführers der Winzergenossenschaft Sasbach bietet vor allem der von vulkanischem Gestein und fruchtbaren Lössschichten geprägte Boden ein optimales «Terroir» für aussergewöhnliche Weine. Wie ein vor einigen Wochen durchgeführter Augenschein durch eine Delegation aus Schaffhausen am Kaiserstuhl zeigte, verfügen die badischen Weinmacher aber auch über modernste Produktionsanlagen. «Wir haben in den letzten Jahren viel in die Verbesserung der Qualität investiert», bestätigte auch Franz W. Schmidt bei unserem Besuch in Oberrotweil. Der sympathische Winzer bringt morgen Sonntag eine Kostpropbe seiner besten Weine nach Hallau.
Scheuklappen eliminieren
«Wir wollen mit der Präsentation von Produkten aus anderen Regionen ganz bewusst die Scheuklappen eliminieren», erklärt Beat Hedinger, Geschäftsführer des einheimischen Branchenverbands, den Auftritt von Franz W. Schmidt beim Empfang der Gäste im Hallauer «Wiigarte». Bereits im letzten Jahr bot der einheimische Branchenverband in Hallau eine Gelegenheit zum Quervergleich mit Blauburgunderweinen aus dem Südtirol.
Bild Beate Wiedemann
Franz W. Schmidt: Der Vertreter des Weingutes Bercher-Schmidt aus Oberrotweil am Kaiserstuhl kommt morgen nach Hallau.
lDas «Schaffhauser Blauburgunderland» - die heute offizielle Herkunftsbezeichnung für die einheimischen Weine - wurde am 20. September 2002 in Hallau aus der Taufe gehoben.
lHallau ist der offizielle Hauptort des Blauburgunderlandes. Der Hallauer Herbstumzug zählt zudem traditionsgemäss zu den Höhepunkten der Herbstfeste im Klettgau.
lDer Branchenverband «Schaffhauser Wein» lädt jedes Jahr eine stattliche Zahl von Gästen zum Geburtstag des Schaffhauser Blauburgunderlandes ins Festzelt im Hallauer «Wiigarte» ein.
l Um dem Gästen einen Quervergleich zu Weinen aus anderen Regionen zu ermöglichen, wird jedes Jahr ein Vertreter aus einem anderen Blauburgunderland eingeladen.
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