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Wein-Gala der besten Frankenweine

2005/11/22 15:55
Pressemeldung von:
Fränkischer Weinbauverband e. V.

Landwirtschaftsminister Miller verleiht Bayerische Staatsehrenpreise
Winzer feiern ihre Erfolge

An neuer Stätte im neuen Gewand feierten die fränkischen Winzer heuer ihre Erfolge. Nach drei Jahrzehnten Weinprämierungsfeier auf der Festung Marienberg in Würzburg hatte der Fränkische Weinbauverband erstmals zu einer Weingala in die Mainfrankensäle nach Veitshöchheim geladen. Im festlich dekorierten und stimmungsvoll illuminierten Ambiente führten die ehemalige Fränkische und Deutsche Weinkönigin Nicole Then und der bekannte Bayern 3 Moderator Axel-Robert Müller
unterhaltsam durch das abwechslungsreiche Abendprogramm mit Ehrungen, musikalischen Darbietungen, Tanz und vielen guten Weinen.

„Als Krönung langjähriger erfolgreicher Qualitätsanstrengungen“ zeichnete Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller drei fränkische Topbetriebe mit dem Bayerischen Staatsehrenpreis aus: Bruno Sauer aus Volkach-Astheim (Lkr. Kitzingen) erhielt den Preis für einen 2003er Escherndorfer Lump, Riesling Trockenbeerenauslese, das „Weingut am Lump“ von Albrecht Sauer in Escherndorf (Lkr. Kitzingen) für einen 2004er Escherndorfer Lump, Weißer Burgunder Kabinett trocken, sowie der Winzerkeller Sommerach aus Sommerach (Lkr. Kitzingen) für einen 2004er Sommeracher Katzenkopf, Silvaner Spätlese trocken „Supremus“.

Die höchste bayerische Auszeichnung ist ein ideeller Preis mit dem Ziel, den Preisträgern Anerkennung für ihr
konsequentes Qualitätsstreben auszusprechen. Es wird jeweils der Betrieb geehrt, der in den vergangenen drei Jahren in seiner Betriebsgrößenklasse (bis zu 4 Hektar, 4 bis 40 Hektar, über 40 Hektar) die beste Prämierungsquote erzielt hat, und somit den höchsten Anteil an prämierten Weinen an seiner Gesamtproduktion aufweisen kann.

Bruno Sauer aus Volkach-Astheim hegt und pflegt mit 1,5 Hektar nur eine kleine Rebfläche, die vorwiegend in Steillagen und Terrassen liegt. Sein Grundsatz ist: „Nur ausgezeichnetes Traubengut erzeugt auch gute Weine“. Seine Erfolge geben ihm Recht. Bereits zum dritten Mal erhält er den Bayerischen Staatsehrenpreis.

Vielfältige Ehrungen kann auch das „Weingut am Lump“ von Albrecht Sauer in Escherndorf aufweisen. Bei Bundes- und Fränkischen Weinprämierungen war sein Betrieb in den vergangenen Jahren immer ganz vorne zu finden. Nach 1992 und 1999 ist es in diesem Jahr die dritte Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums.

Ganz der Qualität verschrieben hat sich der Winzerkeller in Sommerach, der als Frankens älteste Genossenschaft bereits 1901 gegründet worden ist. Jüngst wurde der Winzerkeller für sein Gesamtsortiment zur drittbesten deutschen und besten fränkischen Genossenschaft gekürt. Den Staatsehrenpreis bekommt der Betrieb zum zweiten Mal nach 2002.

Den Ehrenpreis der Regierung von Unterfranken erhielt in diesem Jahr das Weingut Horst Sauer in Escherndorf. Der Bezirk Unterfranken zeichnete das „Weingut am Stein“ Ludwig Knoll in Würzburg aus. Premiere hatte der neu geschaffene Preis der Weinbruderschaft Franken. Er ging an das Weingut Geiger & Söhne in Thüngersheim.

2.667 Weinpartien waren von der Prüfungskommission verkostet und beurteilt worden. 786 Weine erhielten eine Gold-, 952 eine Silber- und 448 eine Bronzemedaille. Das bedeutet eine Erfolgsquote von 82 Prozent. Von den 1.832 angestellten Weißweinen wurden 91,3 Prozent, von den 835 Rotweinen 78,3 Prozent prämiert. Wie bereits im Vorjahr sahnte der Silvaner die meisten Medaillen ab. Ihm folgten die Rebsorten Riesling, Domina und Spätburgunder.

Neben den Weinen standen 40 Sekte zur Prämierung an, von denen 5 mit Gold, 20 mit Silber und 7 mit Bronze belohnt wurden. Die Geschmacksrichtung „brut“ dominiert hier weiterhin mit einem Anteil von 55 Prozent.

Nach der Preis- und Urkundenübergabe an die Winzer hieß es einmal mehr „Franken bewegt sich“. Eingestimmt durch eine feierliche Eröffnungspolonäse, die 40 Weinprinzessinnen zusammen mit Jungwinzern einstudiert hatten, hielt es anschließend keinen mehr auf den Plätzen. Zu den Klängen des Savoy Ballroom Orchestras wurde kräftig das Tanzbein geschwungen. Wer von den rund 500 Gästen einmal eine Verschnaufpause benötigte, konnte sich im Foyer “Schönen Gläsern“ und „Süßen Verführungen“ widmen. Dicht umlagert waren die Verkostungsstände der „Fränkischen Weinpyramide“, die sich mit 26 edlen Vertretern des „neuen, klassischen und großen Franken“ eindrucksvoll präsentierte.


Kontakt:
web: http://www.haus-des-frankenweins.de

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