Für Genießer: Weinblätter aus Franken
2005/09/22 12:04
Pressemeldung von:
Fränkischer Weinbauverband e. V.
Der Weinbau in Franken hat eine lange Tradition. Auf das achte Jahrhundert nach Christus gehen die ersten Aufzeichnungen zurück. Erstaunlich, dass in dieser langen Geschichte noch niemand auf die Idee gekommen ist, außer den Trauben auch die anderen Teile des Weinstocks zu nutzen.
Gerburg Bauer, einer engagierten Journalistin im Ruhestand, ließ das keine Ruhe und sie experimentierte im Familienkreis mit den saftig-grünen Blättern. Warum sollte nur die Küche der Mittelmeerländer von den wertvollen Blättern profitieren? Hin und wieder findet man hier Weinblätter schon als
Gerburg Bauer, einer engagierten Journalistin im Ruhestand, ließ das keine Ruhe und sie experimentierte im Familienkreis mit den saftig-grünen Blättern. Warum sollte nur die Küche der Mittelmeerländer von den wertvollen Blättern profitieren? Hin und wieder findet man hier Weinblätter schon als
Zutat in Kräutertees. Sie enthalten Vitamin A, also Beta Carotin, und Vitamin B1 (Thiamin). Darüber hinaus ist in alten Rezeptbüchern das Weinblatt als Zutat zum Einlegen von Salzgurken zu finden.
Es versteht sich von selbst, dass die Weinblätter für die Küche oder die Schönheit unbehandelt sein müssen. Eine Tatsache, die die eingelegten Weinblätter aus südlichen Ländern nicht unbedingt garantieren können. Gartenbesitzer sind da fein raus: sie können am Haus oder an der Pergola einen Weinstock für den Eigengebrauch pflegen, der nicht nur dekorativ aussieht, sondern auch im Herbst leckere Trauben liefert. Und nach den Erfahrungen von Gerburg Bauer auch Ideenlieferant für Leckereien bei Sommerfesten ist.
Für die Erprobungsphase konnte die findige Fränkin auf die Hilfe der Landesanstalt in Veitshöchheim bauen. Von der LWG gab es nicht nur unbehandelte
Es versteht sich von selbst, dass die Weinblätter für die Küche oder die Schönheit unbehandelt sein müssen. Eine Tatsache, die die eingelegten Weinblätter aus südlichen Ländern nicht unbedingt garantieren können. Gartenbesitzer sind da fein raus: sie können am Haus oder an der Pergola einen Weinstock für den Eigengebrauch pflegen, der nicht nur dekorativ aussieht, sondern auch im Herbst leckere Trauben liefert. Und nach den Erfahrungen von Gerburg Bauer auch Ideenlieferant für Leckereien bei Sommerfesten ist.
Für die Erprobungsphase konnte die findige Fränkin auf die Hilfe der Landesanstalt in Veitshöchheim bauen. Von der LWG gab es nicht nur unbehandelte
Weinblätter aus den Versuchspflanzungen, sondern auch Tipps für den Anbau von Hausreben und Tafeltrauben aus dem eigenen Garten. Auch die Gastronomie zeigte sich aufgeschlossen und testete nach den Erfahrungen von Gerburg Bauer erste Gerichte mit fränkischen Weinblättern. Die Ergebnisse konnten sich sehen und vor allem schmecken lassen. Wer weiß, vielleicht finden wir demnächst beim Weinfestbesuch neben der traditionellen Bratwurst auch die Variante mit der Weinblatthülle? Ein probeweiser Verkauf der eingemachten Köstlichkeiten soll demnächst in einigen Vinotheken – darunter im Haus des Frankenweins – anlaufen.
Und für die Zukunft bleibt noch viel zu tun: Weinbauern in Frankreich, Österreich und Württemberg haben die wertvollen Inhaltsstoffe der Weinrebe schon in einer ganzen Palette von Produkten im Angebot: Da gibt es von Heilmitteln aus Weinlaub, Kosmetik aus Wein und Traubenkernöl über Wellness-Weinnudeln bis hin zu anregenden Traubenkernkissen schon eine Menge neuer Ideen.
Zunehmend profitieren aber auch die Verbraucher im Anbaugebiet von den neuen Aufgaben des Rebstocks: Während der Weinlese können die Trauben aus heimischen Weinbergen immer öfter auf den Wochenmärkten oder im Handel gekauft werden. Das ist nicht nur für die Ökobilanz gut, die fränkischen Tafeltrauben können ohne Pflanzenschutzmittel erzeugt werden und kommen direkt vollreif in den Handel. Da schmecken die Powerfrüchte mit den vielen wertvollen Inhaltsstoffen noch mal so gut!
Fotos auf Anfrage
Und für die Zukunft bleibt noch viel zu tun: Weinbauern in Frankreich, Österreich und Württemberg haben die wertvollen Inhaltsstoffe der Weinrebe schon in einer ganzen Palette von Produkten im Angebot: Da gibt es von Heilmitteln aus Weinlaub, Kosmetik aus Wein und Traubenkernöl über Wellness-Weinnudeln bis hin zu anregenden Traubenkernkissen schon eine Menge neuer Ideen.
Zunehmend profitieren aber auch die Verbraucher im Anbaugebiet von den neuen Aufgaben des Rebstocks: Während der Weinlese können die Trauben aus heimischen Weinbergen immer öfter auf den Wochenmärkten oder im Handel gekauft werden. Das ist nicht nur für die Ökobilanz gut, die fränkischen Tafeltrauben können ohne Pflanzenschutzmittel erzeugt werden und kommen direkt vollreif in den Handel. Da schmecken die Powerfrüchte mit den vielen wertvollen Inhaltsstoffen noch mal so gut!
Fotos auf Anfrage
Kontakt:
web:
http://www.haus-des-frankenweins.de
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